Ultramarathon Etappe 13
- Naz Li
- 9. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
ETAPPE 13 | 54,7 km | Kleinlobming nach Lannach | Do, 09.04.2026
Der neue Ultramarathon Tag startete mit einem guten Frühstück. Es hatte die Nacht gefroren. Die Autos waren mit Raureif bedeckt. Pünktlich um 7.30 Uhr begab ich mich auf die 13. Etappe. Die sollte es nach Rüdiger Recherche in sich haben.
Die Strecke sollte auf über 1.700 Meter verlaufen. Alle Läufer wissen, was es heißt bergab zu laufen: es ist nicht ganz ungefährlich und geht auf die Knie. Das richtige Schuhwerk ist in diesem Fall sehr wichtig.
Die Etappe ging nach nur wenigen 100 Metern in Serpentinen bergauf. Ich traf mich mit Rüdiger nach etwa 6 km auf einer Höhe von gut 2.400 Metern. Sollte es womöglich noch höher gehen?
Ingo hatte es so beschrieben: "Ich will so eine Steigung mal so beschreiben: Bergan kann man bei der unumgänglichen krummen Haltung mit der Nase den Asphalt aufpflügen, und beim Bergablaufen haut man sich den Hinterkopf auf." Recht hat er doch trotz der Quälerei war ich gut drauf.
Zum Glück war bei 1.551 m der Pass erreicht. Hier haben wir uns für 10 Minuten aufgehalten und Fotos gemacht. Dann ging es auf der wenig befahrenen B77 bergab. Nach Ingos Planung hätte ich durch den Wald laufen sollen. Rüdiger riet mir dazu, dass ich, wie die Autofahrer auf der B77 bleibt. Die Straße war kaum befahren und sie war hier sicherer, denn keiner wusste, ob und wie viel Schnee im Wald lag.
In Rosental am Kainach bei km 32 wurde ich mit einem Cheeseburger von McDonalds verwöhnt. Was für ein Genuß . ;-)
Für die heutigen 54,6 km benötigte ich 08:59 Stunden. In Lannach haben wir ein sehr großes Apartment. Ich glaube, es war das Größte, was wir bisher hatten. Hier ließ es sich leben. Auch wenn es noch etwas kühl war, so genossen wir doch den Sonnenschein. Die nächste Etappe ging über die Grenze nach Slowenien.












































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